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Infos zu Ceylon-Tees

Infos zu Ceylon-Tees

Infos zu Ceylon-Tees

DIE ANBAUGEBIETE

NUWARA ELIYA: Benannt nach der gleichnamigen Stadt, liegt dieses Gebiet ziemlich zentral im Osten der Insel im Hochland bis 2000m  Höhe, etwas unterhalb des bekannten Berges Adams Peak. Da diese Region von den Monsun-regen nur wenig berührt wird, kann das ganze Jahr Tee geerntet werden. Der beste Tee wird im Februar gepflückt.

UVA: Zwischen Ende Juni und Anfang September, wenn sich der Südwest-Monsun auf der anderen Seite, also im Westen des Adams Peak ergießt, gedeihen die allerbesten UVA-Qualitäten. In dieser trockenen Zeit wachsen vollmundige, würzig-frische Tees, die zu den begehrtesten Ceylon-Tees gehören.

DIMBULA: Das Gebiet auf der Westseite des Adams Peak ist klimatisch das Gegenstück zum UVA- & Nuwara Eliya- Distrikt. Der Südwest-Monsun bringt Regen von Juni bis September, von Dezember bis März ist es trocken und heiß. 

Die besten Sorten werden zwischen Januar und März geerntet, wenn der Nordost-Monsun die Ostküste und somit die UVA-Seite mit Regen überschüttet. In dieser Zeit werden feine, weiche, runde, herbwürzige Tees gepflückt. Auch hier fällt, wie in Südindien, das ausgeprägte"Lemon-Flavour" auf. Die Tasse ist hell und die Tees haben bei durchaus ähnlichem Geschmack weniger Gerbstoffe als die UVA- Sorten.

CEYLON-TEE-KATEGORIEN:

Alle Tees werden, unabhängig vom Anbaugebiet, in drei Kategorien unterteilt:

lowgrown: Wächst in Lagen unter 650 m und ist an dem schwarzen Blatt und an der dunklen Tasse zu erkennen.

mediumgrown: Gedeiht in Höhen zwischen 650-1300 m. Sie haben meist ein kupferrotes Blatt & eine volle, mittelkräftige Tasse.

highgrown: Diese Tees wachsen in Höhen von 1300 - 2500 m. Sie haben eine klare Tasse und ein in den Qualitäts- zeiten hervorragendes Flavour mit hellgelber Tasse.