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Infos zu Afrika- und Rußlandtees

Infos zu Afrika- und Rußlandtees

Infos zu Afrika- und Rußlandtees

INTERESSANTES ZU TEE AUS AFRIKA

In weiten Teilen Afrikas wird Tee angebaut, der im Teefachhandel keine Bedeutung hat, da er einfach nicht gut genug ist. Es gibt eigentlich nur ein Land, das durchaus beachtlichen Anteil am Weltmarkt hat (ca. 20%) und das zum Teil auch sehr gute Sorten produziert: KENIA.

 Im Jahr 1957 fand in Nairobi die erste Tee-Auktion statt, seither hat Kenia im Export kontinuierlich zugelegt. Heute stammen z.B ca. 50 % der Importe Englands aus Kenia. Im Hochland werden hauptsächlich Broken- & Fanningsqualitäten im CTC-Verfahren hergestellt. Es gibt nur noch zwei Plantagen, die Spitzen-Tees produzieren können, Marinyn und Milima,

Und genau diese Kenia-Tees sind durchaus ein Genuß. Sie schmecken ähnlich würzig und gehaltvoll wie eine Assam-Ceylon-Mischung und vertragen sich auch gut mit hartem Wasser.

Genießen Sie hier die euphorische Beschreibung eines Tee-Einkäufers über dieses afrikanische Anbaugebiet:„"Von den goldenen Bergen schweift der Blick hinunter zum Lake Victoria über kilometerlange, goldgrüne, moos- und parkrasenartig wirkende Teesträucher, die, gleichmäßig hochgewachsen, nur gelegentlich durch Telefonmasten und Bäume oder höhere Sträucher unterbrochen werden. Und weiter geht der Blick über die seichte, hügelige, kaum bewohnte Landschaft, die am fernen, milchigdunstig wirkenden, zartbläulich scheinenden See ausläuft wie ein frühlingshaftes, mildwürziges und grüngrasig duftendes Gemälde" Klasse, nicht wahr? Auf nach Kenia.

 

INTERESSANTES ZU TEE AUS RUSSLAND

Vor Beginn des modernen Teeanbaus in den südlichen Republiken der ehemaligen UdSSR hatte das alte Rußland schon eine lange Teetradition, aufbauend auf den Lieferungen aus dem alten China, die Rußland auf dem Landweg nach Mittel- und Westeuropa durchquerten. Aus dieser Zeit stammt auch der bekannte „Karawanen-Tee". Der Tee mit leichtem Rauchgeschmack erfreute sich damals, und heute wieder, großer Beliebtheit.

Wenn wir Ihnen schon aus Qualitätsgründen keinen Originaltee aus Rußland liefern können, hier wenigstens ein „Original kaukasisches Sprichwort", das aber auch sonst überall Gültigkeit hat (ersetzen Sie z.B. einfach Borschtsch durch Flädlesuppe oder Minestrone und ggf. Weib durch Mann und schon passt's, richtig wichtig ist eigentlich nur der Tee).

„Wenn du ein gutes Weib, einen Borschtsch und einen kräftigen Tee hast, so kannst Du mit Deinem Leben zufrieden sein "

DIE KLASSISCH-RUSSISCHE ZUBEREITUNG IM SAMOWAR:

Man füllt den unteren Teil des Samowars mit Wasser (bitte gefiltert) und bringt dieses zum Kochen. Zwischenzeitlich gibt man in das kleine Teekännchen 6 Teelöffel Tee und setzt es wieder obendrauf. Wenn das Wasser kocht, füllt man das Kännchen und wartet ca. 5 Minuten. Dann gibt man von dem starken Tee-Extrakt etwas in eine Tasse und füllt diese dann mit Wasser aus dem Samowar so lange auf, bis einem der Tee trinkbar erscheint. Das Kännchen sitzt die ganze Zeit auf dem Samowar, dadurch wird der Extrakt warmgehalten. „Nastrowje".

Die Russen trinken ihren Tee auch sehr gerne mit Konfitüre gesüßt. Dabei nimmt man einen Teelöffel davon in den Mund und trinkt den Tee darüber. Schmeckt wirklich sehr gut, probieren Sie es mal aus (dies ist auch eine Form der Aromatisierung).

Noch eine kleine Anmerkung: Da unsere russischen Tees ja eben nicht aus Rußland kommen, können sie deshalb auch nicht beim Transit durch die Ukraine abgefangen werden. Dadurch ist die kontinuierlichen Lieferfähigkeit der Tees durch uns uneingeschränkt gegeben. Gut, gell?